Leuchttinte
Leuchttinte entspricht ihrem Namen, weil sie kurzwelliges UV-Licht, das für das menschliche Auge unsichtbar ist, aufsaugt. Anschließend wird es als für den Menschen sichtbares Licht zurück geworfen. Das Leuchten ist also im Grunde eine optische Täuschung, die der Mensch jedoch recht gern in Anspruch nimmt. Zum Beispiel während der Verwendung von so genannten Text-Markern. Die Fluoreszenz entsteht dadurch, dass die Leuchtfarbe mehr erkennbares Licht zurückwirft, als unsere Umgebung.
Pigmentierte Tinte
Für wichtige, dokumentenechte Schriftstücke wird vorzugsweise pigmentierte Tinte verwendet, weil diese wasserfest, lichtecht und resistent gegen viele Chemikalien ist. Außerdem verschmiert sie nicht und verfügt über eine sehr hohe Deckkraft. Die Farben wirken allerdings eher matt. Die Farbpigmente liegen sozusagen auf dem Papier, statt in das Papier einzuziehen. Die in der Tinte enthaltenen Farbpigmente, die nicht wasserlöslich sind, setzen sich jedoch mit der Zeit im Behältnis ab. Gern genommen wird hier zur Veranschaulichung der sich im Wasser aufschlämmende Sand; dieser setzt sich ebenfalls nach einer gewissen Ruhephase wieder am Boden ab. Zu erkennen ist pigmentierte Tinte meist daran, dass sie, zum Beispiel in einem Glas betrachtet, absolut undurchsichtig ist. Sie zeichnet sich durch hohe Wasser- und UV-Beständigkeit aus. Pigmentierte Tinte hält aufgrund ihrer Vorzüge auch immer mehr Einzug im Bereich von Druckern.